Das Jüdische Ghetto

Das jüdische Ghetto von Venedig, ist das erste Ghetto der Geschichte und wurde gegründet im März 1516. Obwohl in zeitgeschichtlichen Dokumenten die Präsens einer jüdischen Gemeinde vor dem 10. Jahrhundert schon auftritt, war es während dem 16. Jahrhundert, dass durch politische Unruhen und ein deutlicher Anstieg nicht Christlicher Immigranten, der venezianische Senat das erste Mal ein Erlass veröffentlichte welches aussagte dass die jüdische Bevölkerung in ein konkreten Teil der Stadt ziehen soll, wo man sie besser „kontrollieren“ könne.

Aus diesem Grund wurde das Ghetto in einem abgeschiedenen Viertel von Cannaregio, in einer fernen Nordwest Ecke von Venedig, eine stillgelegte Gießerei aus dem 14.Jahrjundert angesiedelt. Ein Interessantes Detail: das Wort „ghetto“ kommt aus der jiddischen Aussprache „geto“ aus dem alten venezianischen Dialekt für gießen. Bald wurde dieses Wort in ganz Europa benützt um einen Ort zu benennen wo eine isolierte Minderheit wohnt.

Das venezianische Ghetto nichtsdestotrotz wurde ein florierendes und lebendiges Viertel. 1797 als Napoleon die Stadt übernahm, wurde das Ghetto als Institution aufgelöst und Juden hatten das Recht überall hinzuziehen. Trotzdem ist auch heute noch das jüdische Ghetto Zentrum von jüdischen Gemeinden.

Ein Spaziergang durch „calli“(Gassen), „campi“ (Plätze)und „campielli“ (kleine Plätze) erlaubt es Besuchern in die magische, Nestartige Atmosphäre durchzudringen welche an Shakespeare’s „Der Kaufmann von Venedig“ erinnert. Hier können Sie historische Synagogen bewundern, die „schole“ (Schulen), für jede ethnisch-linguistische Gruppe der Bewohner des Ghettos, wie auch die höchsten Häuser Venedigs und viele Werkstätten.

Das Jüdische Ghetto