Hotel Heureka präsentiert die Kunst von Julian Khol….

….  Erlebe die Verbindung von Moderner Kunst mit der bezaubernden Architektur der Vergangenheit: Kunst als Brücke zum Menschen…

Hotel Heureka und die Kunst von Julian Khol

Von Beginn an der Eröffnung des Hotels Heureka, werden Arbeiten des jungen Wiener Künstlers in den Räumen und Suiten des Hotels ausgestellt. Das Design Konzept und die Farb-Themen des Hauses kombinieren modernes Design mit der Geschichte des Palazzos wobei Formen, Stile, Epochen und Kunst sich zusammenfügen wie Mosaik Stückchen, die sich zu einem harmonischen Gesamtwerk bilden in dem sich die Elemente unterstützen und sich gegenseitig verstärken.                                                                                                                                   Zum Anlass der Kunst Biennale freut sich das Hotel Heureka darauf seinen Gästen und den vielen Kunst Liebhabern von Venedig die Ausstellung die dem aufkommenden Künstler Julian Khol gewidmet ist zu präsentieren.
Mit einem privaten Cocktail Empfang, am 25. Mai 2019, werden die Eigentümer des Hotel Heureka die Ausstellung des Österreichischen Künstlers Julian Khol eröffnen.

Julian Khol, der in seinen Zwanzigern eines der meist gefragten Models von Jean Paul Gaultier, Valentino und Armani war, ist nun einer der gefragtesten internationalen Künstler. Der 1979 in Wien geborene Julian Khol, ist der Shooting Star der österreichischen Kunst Szene und produziert großflächige expressive abstrakte Bilder welche im eigenen Land wie auch im Ausland ausgestellt werden. Julian Khol begann 2004 an der Akademie der Angewandten Kunst unter Ludwig Attersee an zu studieren. 2007 verließ er Wien und schrieb sich in der Kunst Akademie in Düsseldorf ein wo er sein Diplom 2011 in der Meisterklasse des Malers Herbert Brandel abschloss.

 

“Als Teenager wurde mir bewusst, wie tief audiovisuelle Eindrücke in mein Gedächtnis eingebrannt sind und wie ganzen Filme in meinen Erinnerungen abrufbar bleiben und die mein Leben beeinflussen.  Ich begann, mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen und experimentierte, indem ich die Filme versuchte zu verändern, wenn ich sie vor meinen eigenen Augen abrief.  Ich veränderte sie so, dass wenn ich sie das nächste Mal abrufe, die Veränderung schon eine Tatsache war, etwas was schon stattgefunden hat.  Ich realisierte, dass Erinnerungen sich verändern, mit jedem Akt des Erinnerns. Und dass sie anschließend im Gehirn als neues Gedächtnis gespeichert werden. Im Laufe der Jahre begann ich, jede Erinnerung als eine eigene, losgelöste Gedankenschleife zu betrachten. Der Gedanke folgt einem vorgegebenen Weg und dieser Weg kann aktiv verändert werden.

Mit meiner skulpturalen Arbeit versuche ich unter anderem, diese Gedankengänge sichtbar zu machen.“

Julian Khols neueste Arbeiten erscheinen als räumliche Dokumente der Loslösung der Figuration, die er seit 2015 kontinuierlich umgesetzt hat. Vor diesem Zeitpunkt widmeten sich seine Motive den Umrissen von Menschen, Flora und Fauna, die im künstlerischen Prozess reduziert, fragmentiert und in Pigmente umgewandelt wurden.

Seit 2015 verzichtet der Künstler auf diese Referenzformen. Die puristische Linie, die in der Zeichnung ihren Ursprung hat, ist heute zum umfassenden Bezugspunkt geworden und erscheint als charakteristisches Element seiner Werke. So ist die Linie nicht nur in der Skulptur selbst visuell, sondern auch verständlich durch ihre Definition der dreidimensionalen Form. Ausgehend von der Linie, interagieren die räumliche Figuren aus Draht mit der Umgebung oder sind an einer Leinwand befestigt mit der sie in Kommunikation stehen. Dadurch verweist der Künstler auf die Verbindung von Malerei, Zeichnung und Skulptur.

Die Formen der geschlungenen Drahtschlingen beziehen sich nicht auf ein konkretes Objekt wie die Pinselstriche auf den Leinwänden, sondern erwachen aus einem Formenrepertoire welches Khol zweidimensional entwickelte. Folglich rufen die Drahtschlingen die Tiefe der Werke hervor und vermitteln zwischen ihren formalen und ästhetischen Schichten.

Vor- und Hintergrund sind in ständiger Korrespondenz, verstärkt durch den chromatischen Kontrast zwischen dem Draht mit seinen breiten Schlingen und der darunter liegenden Leinwand.

Der Aspekt der Schichten wird auch in den verschiedenen Schichten auf der Leinwand dargestellt, die nacheinander aufgetragen werden. Mit diesem Verfahren setzt der Künstler den Parameter Zeit um, nicht nur im Arbeitsprozess, sondern auch auf abstrakter Basis.

Khol gibt somit kognitionswissenschaftliche Theorien wieder, um mentale Prozesse wie Erinnerungen in einen künstlerischen Kontext zu übertragen. Während sich die Schichten aus monochromer und widerholt aufgetragener Farbe auf den Akt der Erinnerungen beim Überschreiben eines alten Speichers beziehe, symbolisieren die Drahtschleifen eine abgeschlossene Aktion, die durch einen Anfangs- und einen Endpunkt definiert ist.

Aufgrund der Charakteristik des Drahtes, seiner Widerstandsfähigkeit und Formbarkeit, ist der Künstler in der Lage, Teile zu verdichten und zu raffen, womit die Drahtschlingen ein Beweis des künstlerischen Ausdrucks bleiben. Khol windet die ideale Zeitachse in Form des Drahtes womit er sie festhält und somit auch Archiviert. Mit der aktuellen Serie setzt Khol nicht nur neue Impulse für seine künstlerische Theorie, sondern erweitert seine künstlerische Praxis.

Julian Khol im Hotel Heureka – ab 26. Mai 2019

www.julian-khol.com

https://www.labiennale.org

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